Stammzellspender-Erfahrungen

Franz S.

„Die Spende selbst tut nicht weh. Man muss halt einige Stunden lang ruhig liegen – während die Stammzellen – die später das Leben des Patienten retten werden, aus dem Blut herausgefiltert werden."

Vor der Spende erhält jeder Spender vier Tage lang ein Medikament mit dem Namen G-CSF, das die Stammzellen mobilisiert.
Franz S.: „Dieses Medikament habe ich eigentlich sehr gut vertragen."
 

Franz O.

Spender Franz.O.

„Meine Spende war eigentlich kein Problem. Natürlich ist es nicht immer angenehm. Aber wenn man es vergleicht mit dem, was Patienten durchmachen müssen, ist es gar nichts.

Jeder sollte das machen!“
 

Kathi M.

Im Sommer 2015 läutet bei mir das Telefon und Frau Stockinger von der Stammzellspender-Datei war dran: „Sie werden als Spenderin gebraucht!“ Zuerst einmal war es schon ein kleiner Schreck. Ich hatte mich vor Jahren einmal gemeldet – und jetzt sollte ich als Spenderin wirklich drankommen. Aber: Gesagt getan: Ich fuhr nach Wien zur Voruntersuchung. Gottseidank war bei mir alles in Ordnung und ich konnte als Spenderin herangezogen werden.
Dann kam die Verabreichung des GCSF. Ich bin selbst Krankenschwester, da war das gar nicht so schwer. Man muss sich, so wie vor Langstreckenflügen, selbst die kleinen Injektionen geben. Für die erste Injektion musste ich zum Arzt. Denn die erste Verabreichung muss ärztlich überwacht werden. Die Nebenwirkungen des Medikaments G-CSF habe ich schon gespürt, vor allem in den beiden Tagen vor der Spende.
Die Spende selbst war dann eigentlich gar nicht so schlimm. In jedem Arm eine Nadel – und ein par Stunden liegen.  Während der Spende wurde ich vom Team vor Ort sehr liebevoll betreut.  Sehr gefreut hat mich auch, dass meine beste Freundin mich bei der Spende begleitet hat. Bereits während der Spende gingen die Nebenwirkungen des G-CSF zurück. Bald war alles vorbei.
Ich bekam ein Mittagessen – und war froh, dass ich jemandem geholfen hatte!
Ich würde es jederzeit wieder tun: Denn meine Mühe war gering im Vergleich zu den vielen Schmerzen, die Leukämiepatienten erdulden müssen.
 

Herr Z. aus Wien, Blutstammzellspende am 23.09.2019

Irgendwann Mitte Juni ein Anruf, Stammzellenspende AKH, würden sie noch gerne Stammzellen spenden???? Dann ging alles recht schnell, ein paar Untersuchungen, diverse Abstimmungen mit meinen Urlauben und dann haben wir auch schon bald einen fixen Termin für die Stammzellenspende gefunden.

Ich freute mich sehr über den Anruf von Frau Feiner. Da ich damals fast schon 54 Jahre alt war gab es ja nicht mehr viele Möglichkeiten zu spenden. In meiner Familie bekam ich großen Zuspruch, Schulter klopfen und Bewunderung für das was ich machte. In Wirklichkeit ist das für mich selbstverständlich, das zu tun..........egal wo der Patient sich auf der Welt befindet. Ich hoffe nur das der Empfänger seine schlimme Krankheit mit meiner Hilfe überlebt, um das geht es. 

Die Spritzen die man sich 4 Tage davor geben muss, sind nicht schmerzhaft, kurze dünne Nadeln. Am 3 Tag bekam ich ein wenig Gelenksschmerzen die auch am nächsten Tag noch anhielten. Waren jedoch leicht zu ertragen, ich nahm keine Tabletten gegen die Schmerzen. Nur öfters ging ich früher schlafen weil ich sehr müde war.

Am Montag, einen Tag vor meinem Geburtstag, kam ich ins AKH, um ca. 10:00 wurde ich vorbereitet und um ca. 15:00 Uhr war ich fertig mit der Spende. Ich musste nur die ganze Zeit ruhig liegen und warten bis alles vorbei war, die Schwestern und Ärzte waren alle sehr nett und machten ihre Sache wunderbar. Ich hoffe das der Empfänger gesund wird und noch lange am Leben teilnehmen kann. Auch würde ich das jederzeit wieder tun zum Wohle des kranken Menschen der meine Stammzellen brauchen kann.